Vitamin B12 Mangel ist weit verbreitet, doch selten erkannt

Vitamin b12 MangelVitamin B12 Mangel ist weiter verbreitet als gewöhnlich angenommen. Einige Studien lassen vermuten, dass bis zu 20 Prozent der älteren Menschen und möglicherweise sogar 40 Prozent der Insassen von Pflegeheimen davon betroffen sind. Viele Patienten leiden unter einem Vitamin B12 Mangel, ohne es zu wissen und ohne dass der behandelnde Arzt Verdacht schöpft. Selbst ein schwerwiegender Mangel wird oftmals übersehen, obwohl Symptome, Beschwerden und Erkrankungen eine deutliche Sprache sprechen. Dabei ist die Bestimmung des Vitamin B12 Status einfach, schnell und preiswert, so dass selbst Zweifelsfälle ohne weiteres überprüft werden können. Der bisher übliche Vitamin B12 Serumtest ist allerdings wenig aussagekräftig und mit einer hohen Fehlerwahrscheinlichkeit behaftet. Viele Patienten haben im Serum einen unauffälligen Vitamin B12 Status, wenngleich sie schon unter einem unterschwelligen oder sogar starken Mangel leiden. Andere Analysemethoden hingegen sind sicher und zuverlässig, werden jedoch nur selten in Auftrag gegeben, obwohl diese seit den 1980 Jahren Stand der Labormedizin sind. Vitamin B12 Mangel entwickelt sich über viele Jahre im Verborgenen, bis sich bei einem stärkeren Mangel vielerlei Symptome und Beschwerden entwickeln. Zittern und Zuckungen der Muskeln, Depressionen, unerklärliche schmerzen in Armen, Schultern und Beinen, chronische Müdigkeit und Antriebsschwäche, Demenz, Parkinson-Krankheit und multiple Sklerose. Ein anhaltender Vitamin B12 Mangel kann zu bleibenden Schäden führen, sofern er nicht rechtzeitig erkannt und umgehend behoben wird. Vitamin B12 Mangel kann viele Menschen treffen. Vegetarier und Fleischesser gleichermaßen. Kleinstkinder, Jugendliche, Schwangere, Erwachsene in jedem Alter, besonders aber ältere Menschen, wobei Vitamin B12 Mangel mit zunehmenden Alter häufiger auftritt.

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